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.Siemens-Fahrzeugflotte wird elektrisch
Bis 2010 will das Unternehmen 20 Elektroautos flott machen und damit einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen leisten.
Ab sofort befinden sich vorerst zwei Elektroautos der Firma Think bei Siemens Österreich im Einsatz. Sie können von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Dienstfahrten genutzt werden. Siemens wird nun schrittweise weitere E-Autos in den Fuhrpark aufnehmen – bis 2012 sollen es insgesamt 20 Elektromobile sein. Damit können CO2-Emissionen deutlich verringert werden. Die beiden ersten Autos mit einer Reichweite von mehr als 150 Kilometern wurden vorige Woche im Rahmen eines Fototermins von Mag. Peter Engert, Sprecher der Geschäftsführung, Raiffeisen Leasing, an Mag. Brigitte Ederer, Generaldirektorin der Siemens AG Österreich, übergeben. Außerdem wird der Fuhrpark von Siemens Österreich ab sofort zwei Elektrofahrräder, zwei Segways und einen E-Lieferwagen umfassen.
„Mit dem heutigen Tag beginnen wir, Elektrofahrzeuge in unsere Fahrzeugflotte aufzunehmen. Damit gehen wir einen weiteren konkreten Schritt in eine grünere Zukunft. Unsere Kunden – und eigentlich wir alle – profitieren ja bereits durch eingespartes CO2 unserer effizienten Kraftwerke, der energietechnischen Modernisierung von Gebäuden oder stromsparender U-Bahnen und Ampelanlagen. Genauso wichtig ist es, dass wir uns auch unternehmensintern anstrengen und mit gutem Beispiel vorangehen", so Ederer.
Umweltfreundliche Fahrzeugflotte bei Siemens Österreich
Schon bisher hat Siemens großen Wert auf eine umweltfreundliche Fahrzeugflotte gelegt, die aus Personen- und Lastkraftwagen sowie anderen Nutzfahrzeugen besteht. Mit rund 1.000 Fahrzeugen hat Siemens einen der größten Fuhrparks Österreichs. Bei der Anschaffung neuer Autos spielen bei Siemens ein geringer Treibstoffverbrauch und ein niedriger CO2-Ausstoß eine wesentliche Rolle. Gegenüber dem Vorjahr konnte der CO2-Ausstoß im Geschäftsjahr 2009 von durchschnittlich 189 Gramm CO2 je Fahrzeug und gefahrenem Kilometer auf 179 Gramm gesenkt werden. Bis zum Jahr 2015 werden nur mehr Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von höchstens 120g/km Eingang in den Fuhrpark von Siemens Österreich finden. Die interne Postverteilung erfolgte bereits bisher ausschließlich mit elektrisch angetriebenen Autos.
Lösungen für nachhaltige Mobilität
Für Siemens liegt die Zukunft der Mobilität das Elektroauto. Das Unternehmen verfügt auch umfassend über Produkte und Lösungen für die dafür notwendige Prozesskette – von der Energieerzeugung über die intelligenten Stromnetze bis zu den Ladetechniken und dem Antriebsstrang der Fahrzeuge. Siemens hat übrigens auch das erste Elektroauto gebaut – 1905 die „Elektrische Viktoria“ – und ist auch jetzt in führender Position bei der Gestaltung des neuen Stromzeitalters. Da Elektroautos als Fortbewegungsmittel und mobile Energiespeicher künftig eine Doppelrolle erfüllen werden, müssen die Energie- und Kommunikationsschnittstellen zum Energienetz standardisiert werden, damit der schnelle Lade- und Rückspeisungsvorgang netzweit koordiniert und abgerechnet werden kann.
E-Autos müssen „überall“ eingesteckt, aufgeladen und getankt werden können, daher braucht das Stromnetz Informationen über die vielen E-Autos/Verbraucher, die sich flexibel im Netz verteilen: Eine Kommunikation zwischen E-Auto und Stromnetz ist notwendig, sodass E-Autos beispielsweise schnell durch entsprechende Verkehrsmanagementsysteme an die Ladestationen geführt werden können. Siemens Österreich ist mit seinen Kompetenzzentren im Bereich Smart Grids/Smart Metering ein wichtiger Bestandteil der Elektromobilitäts-Strategie des Konzerns.
Siemens Österreich ist führendes Mitglied der ersten österreichischen Elektromobilitätsplattform Austrian Mobile Power (AMP). Austrian Mobile Power ist eine Plattform österreichischer Spitzenunternehmen aus Energiewirtschaft, Industrie und Forschung mit dem Ziel, Österreich ins Zeitalter der Elektromobilität zu führen. Im AMP-Projekt emporA, das vom Klima- und Energiefonds mit 8,8 Millionen Euro gefördert wird, ist Siemens Österreich in folgenden Bereichen aktiv: Ladestationen (Definition der Anforderungen sowie Auslegung und Entwicklung der Lade-Infrastruktur), Systemarchitektur/Schnittstellen (Anforderungen und Konzepterstellung für Pilotregion) und Smart Grid (Anforderungen, Netztechnische Szenarien, Abrechnungsmodell, Systemintegration und -optimierung). 8.6.2010



