Zum Inhalt Zur Navigation wichtige Links Zur Startseite
e-connected - Initiative für Elektromobilität und nachhaltige Energieversorgung

wichtige Links:


Inhalt:

NEW MOBILITY FORUM 2011

© NMF/ GleissDie Eröffnungsvorträge von Trendexperte Lars Thomsen und Solarenergieexperte Franz Alt zählten zu den Höhepunkten am ersten Kongresstag. Veranstaltet wird das NEW MOBILITY FORUM 2011 von „Lebensland Kärnten“ unter der Schirmherrschaft von Landeshauptmann Gerhard Dörfler.
 
Das Interesse an den Themenschwerpunkten GREEN ENERGY | SMART SYSTEMS | E-MOBILITY war auch bei der dritten Auflage des NEW MOBILITY FORUM ungebrochen. „Beim ersten NEW MOBILITY FORUM im Jahr 2009 haben wir über die zukünftige Einführung von Serienelektroautos und der Weiterentwicklung der Batterietechnologien gesprochen und jetzt nach nur zwei Jahren sind diese Dinge bereits Realität geworden. Kärnten ist gerade im Bereich der Elektromobilität Trendsetter und zeigt, dass wir unsere Verantwortung für die Zukunft ernst nehmen“, erklärte der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler in seiner Eröffnungsrede.
 
Keynote Referent Lars Thomsen wartete mit spannenden Fakten auf: „Wir leben in einer Zeit der beschleunigten Innovationen, technologische Neuheiten entwickeln sich in immer kürzerer Zeit weiter. 2016 kommt es zu dem Umkehrpunkt, an dem ein Elektroauto gleich viel kostet wie ein Auto mit Verbrennungsmotor.“ Daher wird der Fortschritt am Sektor der Elektromobilität schneller voranschreiten als erwartet wurde. „Elektroautos sind einfacher und wesentlich günstiger zu produzieren und sie sind dreimal so effizient wie Autos mit Verbrennungsmotoren“, so Thomsen über die weiteren Vorteile der emissionsfreien Transportmittel.
 
Elektromobilität ist nur dann nachhaltig, wenn die benötigte Energie dafür aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Der Vortrag von Risikoforscher Univ.- Prof. Dr. Wolfgang Kromp zeigte, dass die Energiewende funktionieren kann. Österreich hat die optimalen Voraussetzungen um den Energieverbrauch aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu decken und so die CO2-Emissionen massiv zu reduzieren. Franz Alt sieht in der „grünen Energie“ auch eine große Chance für die Belebung der Wirtschaft durch die Schaffung neuer Geschäftsfelder und Arbeitsplätze. „Wir besitzen einen solaren Reichtum auf der Erde, der auch genutzt werden muss. Österreich kann den 100%igen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2030 organisieren, sei es durch Sonnen-, Wasser- oder Windkraft“ so der Solarenergieexperte. In den vergangenen Monaten wurde das erste Sonnenkraftwerk in St. Veit fertiggestellt und gemeinsam mit der Kelag wird nun sauberer  Strom in das Energienetz eingespeist. Bis Ende 2012 sind weitere Kärntner Photovoltaikanlagen geplant. Mehr über das New Mobility Forum finden Sie hier. 4.11.2011