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.Neue Steckverbindung
Bei der heurigen Hannover Messe, die unter dem Generalthema Energie stand, wurde eine neu entwickelte Standard-Steckverbindung zum Laden von Elektroautos präsentiert.
Die Steckinnovation wurde vom deutschen Stromkonzern RWE gemeinsam mit Daimler entworfen und vom Stecker-Spezialisten Mennekes umgesetzt. Die vom VDE-Arbeitskreis 542.1 (Steckverbinder Elektrofahrzeuge) weiterentwickelte Spezifikation wurde bereits der IEC (International Electrotechnical Commission) vorgelegt. Bis Ende Mai soll der "final draft for vote" fertig sein.
Laut RWE können mit der neuen Steckverbindung auch Laien ein Elektroauto gefahrlos und ohne Aufsicht an eine Ladesäule anschließen können: Die 7-polige Buchse an der Ladesäule ist im Normalzustand spannungsfrei. Sobald das Auto mit der Ladesäule verbunden ist, erfolgt zunächst die Datenübertragung via Stromleitung. Auf diese Weise kann die Elektronik in der Ladesäule erkennen, ob es sich überhaupt um berechtigte Verbraucherinnen und Verbraucher handelt und wie hoch der Strombedarf des Autos ist, bevor sie den Ladevorgang startet.
Dieses Szenario setzt neben normierten Steckverbindungen allerdings auch entsprechende Intelligenz und Schnittstellen der Bordelektronik des Elektroautos voraus. Diese sollte den fürs Auto bestmöglichen Ladezyklus übermitteln können und muss das Laden jederzeit abbrechen können, sofern eine Störung wie Überhitzung auftritt. Außerdem kann die Station den Strom abschalten, wenn sich ein Stecker lösen sollte.
Angefertigt wurde der in Hannover gezeigte Prototyp eines Ladekabels von der Firma Mennekes. Das Unternehmen mit Sitz Kirchhundem (Nordrhein-Westfalen) ist weltweit bekannt für sein großes Angebot an CEE-Industriesteckvorrichtungen, rund 800 Mitarbeiter fertigen ein Sortiment von 11.000 verschiedenen Serien- und Sonderprodukte für elektrische Steckverbindungen und erwirtschafteten zuletzt einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro. (Quelle: www.heise.de)


