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.Internationale Automobil-Ausstellung IAA
Bei der gestrigen Eröffnung der 63. IAA in Frankfurt versprach die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Unterstützung für umweltfreundliche Mobilität.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat der deutschen Automobilindustrie Unterstützung bei der Entwicklung von Zukunftstechnologien in Aussicht gestellt. Es gehe darum, das Potenzial Deutschlands als Automobilnation des 21. Jahrhunderts so weit wie möglich auszuschöpfen, sagte Merkel zur Eröffnung der 63. Internationalen Automobil- Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und Gastgeber der IAA, unterstrich auf der Eröffnungsfeier: „Wir sehen uns als Weltmarktführer beim Thema innovativer Technologie. Es ist der Anspruch der deutschen Automobilindustrie, in Sachen umweltfreundlicher Mobilität ‚Avantgarde zu sein’.“
Auf dem anschließenden traditionellen Messerundgang, bei dem die Kanzlerin von VDA-Präsident Wissmann sowie Ministerpräsident Roland Koch und Frankfurts Oberbürgermeisterin Dr. Petra Roth begleitet wurde, besuchte Frau Merkel die Stände von Opel, Bosch, Peugeot/Citroën, BMW, IFA Maschinenbau, ZF, Porsche, Daimler, Ford, Volkswagen und Audi.
Am Opel-Stand in Halle 8 wurde sie von Carl-Peter Forster, President GM Europe, begrüßt, der ihr den neuen Opel Astra vorstellte, der auf der IAA seine Weltpremiere feiert. Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, zeigte der Bundeskanzlerin die Lithium-Ionen-Zelle, die der Schlüsselbaustein für die Elektromobilität sein wird und die Bosch mit Hochdruck zur Serienreife entwickelt. Am Peugeot-Stand wurde Frau Merkel von Jean-Marc Gales, PSA-Markenvorstand, das Elektroauto „iOn“ vorgestellt. In der neuen Halle 11 begrüßte Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, die Kanzlerin vor dem kraftstoffeffizienten BMW 320 d, der lediglich 4,1 l/100 km benötigt. Auch die Studie „Vision Efficient Dynamics“ fand ihre Aufmerksamkeit. Sie würdigte die Innovationskraft der neuen Bundesländer durch ihren Besuch des Standes von IFA Maschinenbau in Halle 4, wo sie IFA-Gesellschafter Heinrich von Nathusius begrüßte und modernste Gelenkwellen vorstellte. ZF-Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Härter erläuterte der Kanzlerin das neue Acht-Gang-Getriebe.
Die nächste Station war der Porsche-Stand in Halle 5, wo Porsche-Vorstandsvorsitzender Michael Macht der Regierungschefin den kommenden Porsche Cayenne S Hybrid vorstellte. Danach führte der Rundgang in die Festhalle, wo traditionell der Daimler-Konzern seinen Auftritt hat. Daimler-Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Zetsche zeigte Frau Merkel, die sich auch nach dem smart electric drive erkundigte, das seriennahe Mercedes-Benz Elektroauto Blue Zero E-Cell Plus.
Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, präsentierte in Halle 3.1 den Grand C-Max, bevor sich die Kanzlerin von Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, in Halle 3.0 das 1-Liter-Auto sowie den neuen Polo Bluemotion mit einem CO2-Wert von nur 87 g/km erläutern ließ. In der Elektrostudie „E-Up!“ mit „zero emission“ nahm die Bundeskanzlerin Platz. Den Abschluss des Messerundganges bildete der Audi-Stand, wo Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, der Kanzlerin den „e-tron“, einen Hochleistungssportwagen mit reinem Elektroantrieb, präsentierte, der äußerlich dem R8 ähnelt.
Abschließend betonte die Bundeskanzlerin am Audi-Stand: „Ich habe hier auf der IAA viel Zukunft gesehen. Zukunft, die auch sehr viel mit Umweltfreundlichkeit zu tun hat. Ich habe gleichzeitig Leidenschaft gespürt bei denen, die als Entwickler arbeiten. Das Auto der Zukunft soll Freude machen. Und in dieser Kombination wird natürlich auch die Faszination verbrauchsarmer Autos in der Zukunft liegen.“
www.iaa.de


