Zum Inhalt Zur Navigation wichtige Links Zur Startseite
e-connected - Initiative für Elektromobilität und nachhaltige Energieversorgung

wichtige Links:


Inhalt:

Förderungen

Bundesförderungen

Klima- und Energiefonds Förderung:

Der Klima- und Energiefonds fördert E-Mobilität in Österreich durch 5 Maßnahmen:

- Neue Energien 2020

Im Rahmen des Forschungs- und Technologieentwicklungsprogramms Neue Energien 2020 sind relevante Stakeholder aufgerufen, kooperative Forschungs-projekte zum Thema E-Mobilität einzureichen. Im Jahr 2008 fanden zwei Ausschreibungen statt. Bei der zweiten Ausschreibung stellten Speicher- und Umwandlungstechnologien für E-Mobilität einen Themenschwerpunkt dar.
2009 wurde die dritte Ausschreibung zu Neue Energien 2020 durchgeführt, die vierte Ausschreibung folgt 2010. 

- Modellregion E-Mobilität

In Vorarlberg (VLOTTE) und Salzburg (ElectroDrive Salzburg) entstehen zur Zeit Österreichs erste E-Mobilitäts-Modellregionen. Beide Modellregionen zeichnen sich durch ein innovatives Mobilitäts- und Businesskonzept gebündelt mit Investitionen in E-Fahr-zeugen und Infrastruktur aus. VLOTTE zählt zu Europas größten E-Mobilitäts-modellregionen. 75 Elektrofahrzeuge sind bislang (Stand Jänner 2010) auf der Straße, 32 Stromstellen wurden errichtet, insgesamt 150.000 km wurden zurückgelegt. Die nächste Projektphase sieht die Errichtung von Verleihstationen für Elektromobilität vor. Der Klima- und Energiefonds unterstützt das Projekt VLOTTE mit insgesamt € 5,2 Millionen. Die Modellregion ElectroDrive Salzburg wird mit € 1,9 Millionen an Fördermittel (Ausschreibung 2009) unterstützt. Das Be-sondere an ElectroDrive Salzburg ist, dass es Elektromobilität im Abo bietet, d. h. man least die Fahrzeuge und gibt sie nach der vereinbarten Laufzeit zurück. VLOTTE und EletroDrive Salzburg sollen als Erfahrungsquelle, Keimzelle und Multiplikator für die Entwicklung der E-Mobilität in Österreich wirken.

- Technologische Leuchttürme der Elektromobilität

Für die Ausschreibung „Technologische Leuchttürme der Elektromobilität“ stellte der Klima- und Energiefonds im Jahr 2009 Fördermittel in der Höhe von
€ 12,9 Millionen zur Verfügung. Im Fokus dieses Ausschreibungsschwerpunktes fanden sich technologische Innovationen ´Made in Austria`, die kurz vor dem Durchbruch stehen. Es ging dabei um Fragestellungen, die das Fahrzeug selbst betreffen, die Stromspeicherung, die Steuerungselektronik, die Ladesysteme, die Netzintegration bis hin zum Userverhalten. Die Siegerprojekte 2009: Das Projekt „emporA“ führt österreichische Leitbetriebe aus Fahrzeugindustrie, Infrastrukturtechnologie, Energieversorgung und Wissenschaft zusammen, um in Entwicklung befindliche bzw. neue Teilsysteme nutzerorientiert und abgestimmt in innovative Gesamtsysteme für Elektromobilität zu integrieren. Das zweite Förderprojekt „Clean Motion Oberösterreich (CMO)“ des Clusterlands OÖ zielt darauf ab, Oberösterreich, als Region mit starker Automobil-Zulieferindustrie, „fit“ für das Elektrofahrzeug zu machen. 2010 soll es eine weitere Ausschreibung dieses Programms geben.

- Förderung über klima:aktiv mobil

Weitere Informationen: siehe bitte Förderungen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW).

- Öffentlichkeitsarbeit

Der Klima- und Energiefonds sieht es als seine Aufgabe, die E-Mobilität gemeinsam mit anderen Akteuren zu fördern. Die Initiative e-connected befasst sich mit der Umsetzung dieser Strategie. In den letzten Monaten fanden bereits zahlreiche Veranstaltungen zum Thema E-Mobilität statt. Auch die Erarbeitung von einschlägigen Studien gehört ins Tätigkeitsfeld des Klima- und Energiefonds.

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT):

- A3plus

Das österreichische Impulsprogramm A3plus des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) möchte den Verkehr der Zukunft durch Förderung von kooperativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten (F&E-Projekte) im Bereich innovativer Antriebstechnologien und alternativer Kraftstoffe wesentlich energieeffizienter und umweltfreundlicher machen.
Förderwerber:
 • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft: Industrie, Dienstleistungs-
   unternehmen, Handelsunternehmen, Betreibergesellschaften,     
   Beratungsunternehmen
 • Wissenschaftliche Institutionen: Institute von Universitäten und
   Fachhochschulen, sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
 • Kompetenzzentren, Cluster, Vereine
Weitere Informationen: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW):

- Förderschiene „Betriebliche Verkehrsmaßnahmen” im Rahmen der Umweltförderung im Inland (UFI)

Im Rahmen dieser Mobilitätsmaßnahme des Bundes werden Aktivitäten, wie
z.B. CO2-relevante Umstellungen von Transportsystemen und Fuhrparks sowie betriebliche Investitionsmaßnahmen zur Forcierung des öffentlichen Verkehrs sowie des Rad- und Fußgängerverkehrs gefördert.
Die Förderhöhe beträgt maximal 30% der gesamten umweltrelevanten Investitionskosten.
Förderwerber: Sämtliche natürliche und juristische Personen, die unternehmerisch tätig sind.
Weitere Informationen: Kommunalkredit Public Consulting GmbH

- klima:aktiv mobil Förderungsprogramm

Ziel des klima:aktiv mobil Förderungsprogramms ist die Vermeidung und Verringerung von klimarelevanten Gasen (insbesondere Kohlendioxid) sowie Stickoxid- und Feinstaubemissionen im Verkehrs- und Transportbereich.
Das Förderungsprogramm ist - in Analogie zu den bereits bestehenden klima:aktiv mobil Beratungsprogrammen - zielgruppenorientiert aufgebaut und richtet sich an folgende Zielgruppen: Freizeit- und Tourismus, Betriebe, Städte, Gemeinden und Regionen sowie den Radfahrverkehr. Gefördert werden Maßnahmen zur Forcierung des Rad-, Fußgänger- und öffentlichen Verkehrs, die zu einer Verringerung oder Vermeidung von klimarelevanten Gasen bzw. Stickoxid- und Feinstaubemissionen führen. Der Förderungssatz beträgt bei Betrieben bis zu 30 %, bei Gemeinden bis zu 50 % der förderungsfähigen Kosten. Diese können sich in Abhängigkeit der Zielgruppe und des Förderungsgegenstandes aus Investitionen, Betriebskosten und Kosten von extern erbrachten immateriellen Leistungen zusammensetzen.
Neu gestartet wurden 2009 die "Sonderaktion Elektrofahrräder" sowie die Förderpauschalen für Flottenumstellungen.
Weitere Informationen: www.klimaaktivmobil.at
copyright - klimaaktiv: Logo klimaaktiv

 

klima:aktiv mobil Sonderaktion Elektrofahrräder

Im Rahmen der klima:aktiv "Sonderaktion Elektrofahrräder" wird die Anschaffung von maximal 10 Elektrofahrrädern mit einer Pauschale gefördert.
Die Förderhöhe beträgt pro Elektrofahrrad pauschal EUR 200,- bzw. EUR 400,- bei nachgewiesenem Einsatz von Ökostrom. Die Förderung kann für Betriebe maximal 30% der umweltrelevanten Investitionskosten bzw. für Gebietskörperschaften maximal 50% der umweltrelevanten Investitionskosten betragen.
Förderwerber: Sämtliche natürliche und juristische Personen zur Ausübung gewerbsmäßiger Tätigkeit. Eine Förderung von Privatpersonen für den Ankauf von Elektrofahrrädern ist nicht möglich.
Weitere Informationen: Kommunalkredit Public Consulting GmbHcopyright - klimaaktiv: Logo klimaaktiv

 

NEU: Förderpauschale für Alternative Fuhrparks 

Weiters neu im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms sind die Förderpauschalen für Flottenumstellungen mit bis zu 10 E-Fahrzeugen und einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen.
Förderwerber: Betriebe,Gemeinden und Verbände
Die Anschaffung von bis zu 10 E-PKWs wird pauschal mit EUR 2.500,- gefördert. Bei nachgewiesener Verwendung von Ökostrom verdoppelt sich der Anteil auf EUR 5.000,-. (Stand Jänner 2010) Die Förderhöhe der Anschaffung von E-Nutzfahrzeugen richtet sich nach der Höhe des Verbrauchs. Die Anschaffung von bis zu 10 E-Scootern bzw. EMotörrädern wird pauschal mit EUR 250,- gefördert. Bei nachgewiesener Verwendung von Ökostrom verdoppelt sich der Anteil auf EUR 500,-. Die Anschaffung von leichten E-Fahrzeugen wird mit EUR 500,- bei normalem Strom und mit EUR 1.000,- bei Verwendung von Ökostrom. (Stand Jänner 2010)
Aktuelle Förderpauschalen & weitere Informationen: www.klimaaktivmobil.at
copyright - klimaaktiv: Logo klimaaktiv

nach oben

Landesförderungen

Burgenland

Im Rahmen der Initiative "Alternative Mobilität" fördert die Burgenländische Landesregierung die private Neuanschaffung eines Elektro-PKW bzw. den Umbau auf vollelektrischen Betrieb mit bis zu € 750,-- (30% des Anschaffungswertes), den Neukauf von Fahrrädern mit einem Elektro-Hilfsantrieb sowie Elektro-Scooter für Pensionisten und gehbehinderte Personen mit bis zu € 200,-- (30% des Anschaffungswertes). Die Neuanschaffung von Elektro-Mopeds und Elektro-Motorrädern wird mit bis zu € 300,-- (30% des Anschaffungswertes) gefördert.
Weitere Informationen: Burgenländische Energie Agentur

Kärnten

Derzeit gibt es keine Landesförderung in Kärnten. Der ÖAMTC Kärnten gewährt einen Umweltbonus von € 100,- für E-Scooter des ÖAMTC. 
Weitere Informationen: Amt der Kärntner Landesregierung 

Niederösterreich

Im Rahmen der Elektroscooterförderung wird Privatpersonen ein nichtrückzahlbarer Zuschuss in der Höhe von 20% des Kaufpreises (inkl. USt.), jedoch max. € 300,- pro Fahrzeug gewährt. Weiters erhält man ein Energiegutschein der EVN für den Betrieb des Mopeds über eine Stecke von 10.000 km im Wert von € 64,-. Um die genaue „getankte" Energiemenge erfassen zu können erhält jeder EVN-Kunde, der die Förderungsaktion in Anspruch nimmt, ein Strommessgerät mit Preisaus-zeichnung sowie eine Abdeckhaube für den Scooter und eine Straßenkarte im Wert von ca. € 50,-. Die Elektromoped-Förderung tritt mit 01.01.2010 in Kraft und ist bis längstens 31.12.2010 gültig.
Weitere Informationen:
Amt der NÖ Landesregierung
Das Land Niederösterreich fördert außerdem den Ankauf von neuen Elektrofahrrädern mit einem Zuschuss von 20% des Kaufpreises, maximal jedoch € 300,-. Zusätzlich unterstützt die EVN den Ankauf von Elektrofahrrädern mit einem Energiegutschein im Wert von € 35,- und einem Strommessgerät. Die Förderung kann von natürlichen Personen in Anspruch genommen werden.
Des Weiteren ist sie  rückwirkend für Fahrräder, welche ab dem 1.1.2010 gekauft wurden gültig und tritt spätestens am 31.12.2010 wieder außer Kraft.
Weitere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung

Oberösterreich

Die Elektrofahrzeug-Förderung des Landes Oberösterreich ist derzeit ausgelaufen. Für Frühjahr 2010 ist eine neue Förderung geplant.
Weitere Informationen: Amt der OÖ Landesregierung

Salzburg

Derzeit gibt es keine Förderung für Elektrofahrzeuge.

Steiermark

Die neuen Förderrichtlinien des Steirischen Umweltlandesfonds für das Jahr 2010 müssen erst durch die Steiermärkische Landesregierung beschlossen werden.
Weitere Informationen:
Amt der Steiermärkischen Landesregierung

Wien

In Kooperation mit Wien Energie fördert die Stadt Wien die private Neuanschaffung von Elektro-Fahrrädern, -mopeds und -motorräder mit maximal € 300,- pro Fahrzeug (30% des Anschaffungswertes). Die Förderung läuft von 1. Jänner 2010 bis 31. Dezember 2010 bzw. bis das Kontingent von 1.000 Stück erschöpft ist.
Weitere Informationen: Stadt Wien

nach oben

Förderungen von Gemeinden

Auch zahlreiche Gemeinden Österreichs gewähren Förderungen für Elektrofahrzeuge.

nach oben

Sonstige Anreize

Für Elektrofahrzeuge wird keine NOVA (in Österreich beträgt die NOVA max. 16%) eingehoben. (Quelle: BMF)

Weiters entfällt für Kraftfahrzeuge, die ausschließlich elektrisch betrieben werden, die motorbezogene Versicherungssteuer. (Quelle: BMF)

Tipp: Viele Versicherungsgesellschaften gewähren einen 10 bis 20%igen Nachlass für Elektro-Fahrzeuge.

nach oben

Letztes Update: 22.02.2010