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.CHANCEN, GRENZEN UND VISIONEN
Der Countdown zum NEW MOBILITY FORUM, dem Kongress für alternative Mobilität läuft. Hauptthema dieses Jahres ist die Elektromobilität.
„130 Jahre Elektromobilität - Who is killing the electric car“: Mit diesem würzigen und gleichzeitig auch kritischen Titel, wird Prof. Paolo Tumminelli als Keynote Speaker den Kongress am Donnerstag, den 8. Oktober in St. Veit an der Glan eröffnen. Der charismatische und smarte Italiener ist eine der stillen Größen der Autobranche. Als Autodesigner und Entwickler hat er sich bereits einen Namen gemacht und ist Professor an der Köln International School of Design (KISD). Paolo Tumminelli gilt auch als eine der grauen Eminenzen im Entwicklungsteam des MINDSET. Der MINDSET feiert im Rahmen des NEW MOBILITY FORUMS seine Österreich-Premiere und gehört zu den "Star-Gästen" des Forums. Er ist ein in Europa entwickeltes Hochleistungselektrofahrzeug, mit 70 kW Motorleistung, beschleunigt in 7 Sekunden von 0 auf 100km/h und erreicht Spitzen-geschwindigkeiten von 140km/h. Der MINDSET wurde im Jänner 2009 in Berlin der Weltöffentlichkeit als erstes alltagsfähiges Familienfahrzeug auf Elektrobasis vorgestellt und bietet bis zu vier Personen Platz.
Die Vortragsrunde wird unter anderen von Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH mit Sitz in Dortmund erweitert. Mit einem zweistelligen Millionen-Budget pro Jahr wird die RWE die Schaffung von elektromobiler Infrastruktur in deutschen Metropolen bis 2020 stetig aufbauen und sicherstellen. Die RWE hat damit ein klares Ziel vor Augen: den Strom auf die Straße zu bringen. Die Experten der RWE gehen davon aus, dass schon 2020 bis zu 2,5 Millionen Elektro-Autos auf Deutschlands Straßen fahren werden. Diese müssen natürlich Strom tanken.
„Das NEW MOBILITY FORUM zeigt auf, dass Elektromobilität unter vielen unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden muss, um diese Technik fit für die Umsetzung im Alltag zu machen. Die Zusage namhafter Experten sowie die Österreich Premiere des MINDSET zeigt, dass wir in Kärnten mit dem Puls der Zeit gehen, ein derart aktuelles Thema zu behandeln. Wir reden nicht, wir handeln.“ sagt der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit den Kongress ins Leben gerufen hat.


