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.E-LOGISCH: Beim Scootermann in Baden
Peter Nejedly spezialisierte sich bereits vor siebeneinhalb Jahren auf Elektrofahrzeuge. In seinem Sortiment finden sich E-Bikes, E-Scooter und E-Mopeds. Ein Lokalaugenschein mit vier Testfahrten. Von Ute Fuith
Seinen ersten E-Scooter kaufte Peter Nejedly bei einem Italienurlaub. Zurück in Baden probierte er seinen Neuerwerb aus und erregte sogleich Aufsehen. Ein Passant war derartig begeistert, dass er den Scooter unbedingt kaufen wollte. Herr Nejedly liess sich überreden und fuhr kurz darauf nach Italien, um sich noch einen E-Scooter zu kaufen. Zurück kam er mit zwei Rollern. So fing das Geschäft an. Mittlerweile beliefert Herr Nejedly als Sooterman Österreich und Europa: „Die Nachfrage steigt ständig“, freut sich Nejedly und während er dem Feuerwehrtechniker Herbert Bauer E-Ware für dessen neu gegründetes E-Bike-Geschäft in der Steiermark verkauft, starte ich meine Testreihe.
Zum Auftakt das Elite-E-Bike Jade. Das in China fabrizierte Faltrad ist mit 11 kg ein echtes Leichtgewicht und eignet sich mit einer Reichweite von 10 bis 15 km für Kombinationsfahrten mit Bahn- oder Bus. Die Handhabung ist denkbar einfach. Durch Mittreten kann die Reichweite verdoppelt werden. Fazit: Ein nettes kleines Ding, das (fast) in jede Handtasche passt.
Als nächstes nehme ich mir drei verschiedene Elektroscooter vor. Das deutsche Modell Tante Paula Leonie hat einen sehr leistungsstarken Motor. Beim Anfahren empfiehlt sich daher eine leicht nach vorn gebeugte Haltung. Tante Paula ist ein eleganter und bequemer Flitzer. Ebenfalls komfortabel fährt sich der Pacelite HCF 737. Das stabilste Gefährt ist der Rollermax 3 aus Taiwan. Er schafft auch Steigungen mühelos. Neben E-Scootern verkauft Herr Nejedly am häufigsten E-Mopeds. Zu seinen Kunden zählen auch immer mehr junge Frauen: „Bei E-Mopeds fühlt sich die weibliche Kundschaft sicherer“, weiß der Scootermann aus seinem Verkaufsalltag. Na bitte.
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