Zum Inhalt Zur Navigation wichtige Links Zur Startseite
e-connected - Initiative für Elektromobilität und nachhaltige Energieversorgung

wichtige Links:


Inhalt:

BATTERIEN ZUM NACHTANKEN

© Hochschule Ostfalia Fraunhofer ICT will Energieinhalt von Redox-Flow-Batterien verbessern.

Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal bei Karlsruhe setzt nun auf ein Konzept, dass dem gewohnten Tanken noch näher kommt. Forscher haben dort einen neuartige Redox-Flow-Batterie für Elektroautos entwickelt. Der grundlegende Vorteil dieser Batterietechnik besteht darin, dass man einfach die Elektrolytflüssigkeit tauschen kann, anstatt die Batterie zu laden. Ihr Nachteil ist bisher eine vergleichweise geringe Speicherfähigkeit, sie ermöglicht laut ICT nur etwa ein Viertel der Reichweite, wie sie mit Lithium-Ionen-Batterien möglich sei. Vor Kurzem konnte das Institut die Reichweite um das vier- bis fünffache steigern und rückt so in die Nähe von Lithium-Ionen-Batterien.

Das Prinzip von Redox-Flow-Batterien ist nicht neu: Zwei flüssige Elektrolyte, die Metall-Ionen enthalten, strömen durch Elektroden aus porösem Graphitflies, getrennt von einer Membran, die Protonen durchlässt. Bei diesem Ladungsaustausch fließt Strom über die Elektroden, der sich nutzen lässt. Den Prototyp einer Zelle haben die Forscher bereits hergestellt, nun sollen mehrere zu einer ganzen Batterie zusammengesetzt werden. Das soll zusammen mit Kollegen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Ostfalia in Wolfenbüttel und Braunschweig durchgeführt werden.

Dort testet man Elektroantriebe und Energiespeicher an Modellfahrzeugen, die nur ein Zehntel der üblichen Größe üblicher Fahrzeuge haben. Eine herkömmliche Redox-Flow-Batterie hat das Forscherteam bereits in ein Modellfahrzeug eingebaut. Vom 13. bis 15. Oktober ist das Fahrzeug im Maßstab 1:5 auf der eCarTech in München zu sehen (Halle C3, Stand 424), auf einem Prüfstand fahrend. Im kommenden Jahr wollen die Forscher auch die neue Batterie mit vierfacher Reichweite in ein Modellauto integrieren.

www.ostfalia.de www.ict.fraunhofer.de  www.ecartec.de